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1:0 – Boschhammer vs. Schlagbohrmaschine

Posted by on 29. April 2011

Mann kennt es nur zu gut. „Schatz,…“ (oder wie in meinem Fall) „Brüderchen, kannst du mir helfen und ein Loch für mein neues Hochbett in die Wand bohren?“Ein Hochbett schafft Platz in einer kleinen Studentenwohnung

Allzuleicht hat man diese Frage lässig mit einem „Kein Problem, mach ich“ oder „Hey, schneller als du bis drei zählen kannst“ beantwortet, ohne dabei die Hartnäckigkeit von gutem alten DDR-Baubeton zu berücksichtigen. P2-Mieter wissen wovon ich schreibe. Ein Loch in eine Betonwand bohrt man bekanntlich mit einer Schlagbohrmaschine.

Gesagt getan. 10er Bohrer für 8er Dübel und SchraubeBohrer mit passender Größe suchen. Bei Befestigung eines Hochbetts sind für die verwendeten Schellen und einer gewissen Stabilität 8x40er Schrauben am besten geeignet, da sie den verwendeten Dübel möglichst komplett ausfüllen sollten.

Für das Loch verwende ich einen 10er Bohrer, damit der Düber einfach versenkt werden kann und dennoch hält. Jetzt das Schlagwerk der Bohrmaschine einschalten und bohren. Wichtig ist eigentlich nur auf einen Steinbohrer zu achten. So zumindest mein bisheriger Ansatz.

Dieses Mal sollte dieser versuch aber nach dem ersten Zentimeter scheitern. Der Bohrer kommt trotz Schlagwerk nicht in die Betonwand und glüht aus bzw. wird stumpf. Zu erkennen an dem abgerundeten Bohrkopf und dem deutlich wahrnehmbaren Geruch.

Nach Beratung in einem bekannten Baumarkt wurde mir klargemacht, dass ich nicht das richtige Werkzeug für diesen Einsatz habe. In den bereits erwähnten Plattenbauten eine „normale“ Schlagbohrmaschine zu verwenden, ist tödlich. Hier muss es schon ein Gerät mit mehr Power sein.

Es empfiehlt sich der Einsatz des Boschhammers GBH 2-23 RE Professional. Meine anfängliche Skepsis, verflog mit dem Bohren des ersten Lochs. Der Boschhammer gleitet sprichwörtlich in die Wand, wie das heiße Messer durch die Butter. Großartig. Schnell noch drei weitere Löcher gebohrt und schon können mithilfe zweier Schellen die Pfosten des Hochbetts mit der Wand verbunden werden.

 

Der Abstandshalter sorgt für die richtige BohrtiefeFür eine fachgerechte Bohrung ist die Lochtiefe wichtig.Man reguliert am besten mit der Dübellänge + 3mm

Am besten ermittelt man diese mit dem verwendeten Dübel.

 

 

 

 

Der Dübel muss in die WandDen ersten Dübel in das soeben gebohrte Loch versenken.Allein ists auch für Dübel ungemütlich

Den zweiten Dübel ebenfalls.

 

 

 

Und das ganze dann mit einer Schelle befestigen. Schon kann auch der aktivste Schläfer beruhigt in dem neuen Hochbett in den Schlaf fallen. 😉

Die Luftpolsterfolie dämpft Metallgeräusche bei Bewegungen

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